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Von der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln: Was ist zu beachten?

Von der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln: Der Gedanke, von einer privaten Krankenversicherung (PKV) in die gesetzliche Krankenkasse (GKV) zu wechseln, beschäftigt viele Privatversicherte, besonders angesichts steigender Beiträge im Alter. Doch ist ein solcher Wechsel überhaupt möglich? Die Antwort ist nicht eindeutig, da der Wechsel an bestimmte Voraussetzungen geknüpft ist. Voraussetzungen um von der […]

Von der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln

Von der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln: Der Gedanke, von einer privaten Krankenversicherung (PKV) in die gesetzliche Krankenkasse (GKV) zu wechseln, beschäftigt viele Privatversicherte, besonders angesichts steigender Beiträge im Alter. Doch ist ein solcher Wechsel überhaupt möglich? Die Antwort ist nicht eindeutig, da der Wechsel an bestimmte Voraussetzungen geknüpft ist.

Voraussetzungen um von der privaten in die gesetzlichen Krankenversicherung zu wechseln

Als Angestellter

Um von der PKV in die GKV zu wechseln, müssen Angestellte zwei wichtige Bedingungen erfüllen:

  1. Alter: Sie dürfen nicht älter als 55 Jahre sein.
  2. Einkommen: Das Jahresgehalt darf die festgelegte Grenze nicht überschreiten. Diese liegt 2024 bei 69.300 Euro brutto pro Jahr. Für diejenigen, die vor dem 31. Dezember 2002 privat versichert waren, gilt eine niedrigere Grenze von derzeit 62.100 Euro.

Es gibt jedoch Möglichkeiten, das Gehalt so zu gestalten, dass es unterhalb der Grenze liegt und somit die Versicherungspflicht in der GKV ausgelöst wird. Beispielsweise kann eine Teilzeitvereinbarung mit dem Arbeitgeber oder eine Entgeltumwandlung in eine betriebliche Altersversorgung helfen, das Einkommen entsprechend zu reduzieren.

Als Selbstständige:r

Für Selbstständige ist ein Wechsel in die GKV nicht so einfach. Zunächst muss eine Situation eintreten, die die Versicherungspflicht auslöst, wie etwa die Aufnahme einer Angestelltentätigkeit oder die Reduzierung der Selbstständigkeit auf einen Nebenerwerb. Auch hier gelten Altersbeschränkungen und Einkommensgrenzen.

Weitere Wechselmöglichkeiten

Über die Familienversicherung

Verheiratete Personen können über ihren gesetzlich versicherten Partner in die GKV eintreten, sofern ihr eigenes Einkommen die festgelegte Grenze nicht übersteigt.

Durch Arbeitslosigkeit

Arbeitslosengeld I kann ebenfalls zur Versicherungspflicht in der GKV führen, vorausgesetzt, der/die Betroffene ist unter 55 Jahre alt.

Rückkehr aus dem EU-Ausland

Eine Rückkehr aus dem EU-Ausland kann den Eintritt in die GKV ermöglichen, sofern eine Mitgliedschaft in der ausländischen gesetzlichen Krankenversicherung nachgewiesen werden kann.

Ist ein Wechsel immer empfehlenswert?

Bei der Entscheidung für oder gegen einen Wechsel sollten mehrere Faktoren berücksichtigt werden:

  • Beiträge: In der PKV steigen die Beiträge lebenslang an, während sie in der GKV einkommensabhängig sind.
  • Leistungen: Die PKV bietet oft erweiterte Leistungen, aber auch die GKV kann umfassende Leistungen bieten, die sich je nach individuellem Bedarf unterscheiden.
  • Alter und Einkommen: Beide spielen eine Rolle bei der Beurteilung der langfristigen finanziellen Auswirkungen.

Ein Wechsel sollte daher gut überlegt und unter Berücksichtigung aller individuellen Umstände erfolgen. Kontaktieren Sie uns für eine unabhängige Beratung und um herauszufinden ob sich ein Wechsel für Sie lohnt.

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